Bevor ein Installateur eine Wärmepumpe anbietet, braucht er eine Zahl in Kilowatt. Sie kann vom Typenschild des alten Kessels stammen, aus einem Wert je Quadratmeter oder aus einer Rechnung, die jeden Raum einzeln durchgeht. Nur die letzte erfüllt, was die Förderung verlangt, und nur sie zeigt, welcher Heizkörper am kältesten Tag zu klein ist. Hier zeige ich an einem Gründerzeithaus und an einer Wohnung aus meinen Berichten, was in die Rechnung nach DIN EN 12831-1 eingeht und wo die Abkürzungen danebenliegen.
Was in die Rechnung nach DIN EN 12831-1 eingeht
Begriff
Heizlast
Heizlast ist die Wärmeleistung, die ein Raum oder ein ganzes Gebäude braucht, um bei Norm-Außentemperatur die vorgesehene Raumtemperatur zu halten. Sie wird in Watt oder Kilowatt angegeben und nach DIN EN 12831-1 berechnet.
Die Norm fragt für jeden Raum, wie viel Wärme er verliert, wenn es draußen so kalt ist wie die Norm-Außentemperatur seines Standorts. Dafür braucht sie drei Eingaben:
- Die Norm-Außentemperatur. Sie hängt am Standort: Für das Gründerzeithaus im Dresdner Norden setzt die Rechnung nach DIN/TS 12831-1 minus 13,8 °C an, meine Rechnung für eine Wohnung an einem anderen Dresdner Standort minus 12,8 °C.
- Die Raumtemperatur. Wohnräume rechnet die Norm mit 20 °C, Bäder wärmer, in meinem Bericht mit 24 °C.
- Die Bauteile. Jede Wand, jedes Fenster, jede Decke und jeder Boden, der an einen Bereich mit anderer Temperatur grenzt, geht mit Fläche und U-Wert ein.
Daraus entstehen zwei Verluste. Durch die Bauteile fließt Wärme als Transmission, gerechnet als Fläche mal U-Wert mal Temperaturdifferenz, dazu kommt ein Zuschlag für Wärmebrücken an Ecken, Deckenauflagern und Fensteranschlüssen. Über die Luft geht Wärme verloren, weil die Heizung jeden Kubikmeter Außenluft, der hereinkommt, auf Raumtemperatur bringen muss. Die Luft braucht dafür 0,34 Wh je Kubikmeter und Kelvin. Bei minus 13,8 °C draußen und 20 °C drinnen sind das 11,5 W für jeden Kubikmeter, der stündlich ausgetauscht wird.
Für eine einzelne Außenwand im Gründerzeithaus aus dem Dresdner Norden sieht die Rechnung so aus, die Werte stammen aus meinem Bericht, Zahlen gerundet:
Rechenweg
Eine Außenwand am Auslegungstag- Temperaturdifferenz: 20 °C innen, -13,8 °C außen
- 33,8 K
- U-Wert der Wand plus Zuschlag für Wärmebrücken: 1,20 + 0,10
- 1,30 W/(m²K)
- Wandfläche ohne Fenster
- 14,7 m²
- 14,7 m² · 1,30 W/(m²K) · 33,8 K
- 646 W
- Transmission dieser Wand
- rund 650 W
Den Zuschlag von 0,10 W/(m²K) setzt die Rechnung im Bericht auf jede Außenwand, jedes Fenster und das Dach. Das Eckzimmer, zu dem die Wand gehört, hat eine zweite Außenwand, zwei Fenster und einen Boden zum Erdreich. Mit seiner Lüftung kam es auf rund 1,6 kW. So geht es Raum für Raum weiter, bis jeder beheizte Raum seine Zahl hat.
Warum jeder Raum einzeln zählt
Eine Zahl für das ganze Haus verrät nicht, ob der Heizkörper in einem bestimmten Raum seine Aufgabe schafft. Das zeigt erst der Vergleich zwischen der Raumheizlast und der Leistung, die der Heizkörper bei der geplanten Vorlauftemperatur abgibt. Wie weit die Räume schon im selben Haus auseinanderliegen, zeigt die Anlage zu meinem Bericht über das Gründerzeithaus:
| Raum | Fläche | Raumheizlast | je m² |
|---|---|---|---|
| Wohnraum unter dem Dach | 76,2 m² | 3.810 W | 50 W |
| Wohnraum im Erdgeschoss | 25,0 m² | 2.860 W | 114 W |
| Eckzimmer im Erdgeschoss | 14,6 m² | 1.640 W | 112 W |
| Bad im Erdgeschoss, 24 °C | 7,9 m² | 1.360 W | 172 W |
| Büro im Erdgeschoss, Ecke | 5,8 m² | 1.410 W | 243 W |
Der große Wohnraum unter dem gedämmten Dach kommt mit 50 W je Quadratmeter aus, das kleine Büro mit zwei Außenwänden braucht fast das Fünffache. Wer die 72 W je m² des ganzen Hauses auf jeden Raum umlegt, plant den Heizkörper im Dachwohnraum zu groß und den im Büro um mehr als zwei Drittel zu klein. Sogar negative Posten stehen in der Rechnung: Das Eckzimmer bekommt über die Wand zum 24 °C warmen Bad rund 100 W von dort.
Den Vorlauf bestimmte in diesem Haus ein einziger Raum. Für die Heizkörper habe ich mit 22 °C gerechnet, etwas wärmer als die Norm: Die meisten kamen dann mit rund 65 °C Vorlauf aus, der im Eckzimmer brauchte 75 °C. Welcher Raum bei Ihnen die Vorlauftemperatur bestimmt, verrät kein Kennwert, dafür können Sie die raumweise Heizlast messen lassen.
Raumheizlast und Gebäudeheizlast
Im Gründerzeithaus, drei Wohnungen auf rund 280 m², ergaben die 16 beheizten Räume zusammen rund 26 kW. Die Heizlast des Gebäudes lag bei gut 20 kW. Der Unterschied ist gewollt. Für jeden einzelnen Raum setzt die Norm den Luftaustausch an, den er im ungünstigen Fall hat. Im ganzen Haus tritt dieser Fall nicht in allen Räumen zugleich auf, deshalb zählt dort weniger Lüftung.
- Summe der 16 Raumheizlastenrund 26 kW
- Kessel im Bestand22 kW
- Gebäudeheizlast nach DIN EN 12831-1gut 20 kW
Quelle: Bericht Heizungsberatung 2025, Anlage Heizlast nach DIN EN 12831-1 mit DIN/TS 12831-1, Zahlen gerundet
Merksatz
Heizkörper nach dem Raum, Erzeuger nach dem Haus
Die Raumheizlast bemisst den Heizkörper, die Gebäudeheizlast den Kessel oder die Wärmepumpe. Wer die Räume addiert, rechnet in diesem Haus mit gut einem Viertel mehr Leistung, als das Gebäude braucht.
Die Förderung knüpft genau hier an. Nach Nr. 8.05 der Technischen FAQ zur BEG EM wird der Erzeuger anhand einer Gebäude-Heizlastermittlung nach DIN EN 12831-1 und DIN/TS 12831-1 dimensioniert, und die raumweise Rechnung aus dem Abgleich darf dafür die Grundlage sein. Läuft der Erzeuger monovalent, muss er nach Nr. 8.07 am Auslegungstag beides schaffen, die Gebäudeheizlast und die Leistung für das Warmwasser. Was aus dem Gründerzeithaus wurde, mit Varianten und Kosten, steht im Praxisbericht Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus.
Wie viel kW braucht eine Wärmepumpe für 150 m²?
Das hängt am Haus: Mit den 72 W je m² des Gründerzeithauses wären es für 150 m² rund 11 kW, mit den 61 W je m² einer Wohnung aus meinen Berichten rund 9 kW, beides ohne Warmwasser. Gültig ist nur die Zahl, die für Ihr Haus gerechnet ist. Der Wert der Wohnung ist die Summe ihrer Räume, vereinfacht gerechnet für minus 12,8 °C, und liegt als Summe eher hoch. Beide Werte stammen aus Mehrfamilienhäusern. Ein freistehendes Haus hat je Quadratmeter Wohnfläche mehr Außenwand, Dach und Boden und liegt bei gleicher Bauart eher darüber, ein gut gedämmtes darunter.
Für die Größe des Geräts zählt außerdem die Betriebsweise. Eine Wärmepumpe mit elektrischem Heizstab wird auf einen Bivalenzpunkt ausgelegt, unterhalb dessen der Heizstab mithilft, und dieser Punkt geht nach Nr. 8.07 der Technischen FAQ zur BEG EM in die Jahresarbeitszahl ein. Ob die Wärmepumpe im Altbau effizient läuft, entscheidet dagegen die Vorlauftemperatur, darum geht es im Beitrag Wärmepumpe im Altbau.
Heizlast aus dem Gasverbrauch ableiten
Aus der Jahresabrechnung allein folgt keine verlässliche Heizlast, denn in ihr stecken Warmwasser, Kesselverluste, das Wetter des Jahres und Ihr Heizverhalten. Die übliche Abkürzung teilt den Jahresverbrauch durch Vollbenutzungsstunden, also die Stunden, die der Kessel mit voller Leistung laufen müsste, um diese Menge zu liefern. Im Gründerzeithaus lag der Gasverbrauch eines Jahres, auf den Brennwert bezogen, bei rund 44.000 kWh, der Normbedarf bei rund 85.000 kWh, die Heizlast bei gut 20 kW. Geteilt durch die Heizlast sind das rund 2.200 Vollbenutzungsstunden aus dem Verbrauch und rund 4.200 aus dem Normbedarf. Wer für dieses Haus den falschen der beiden Stundenwerte ansetzt, liegt also fast um den Faktor zwei daneben.
Der Grund ist das Heizverhalten. Die Eigentümer heizten sparsam, ihr Verbrauch lag bei 52 % des Normbedarfs. Brauchbarer ist eine Energiesignatur, also der Verbrauch Woche für Woche gegen die Außentemperatur. Die DIN/TS 12831-1 beschreibt in Abschnitt 7 ein überschlägiges Verfahren, das die Gebäudeheizlast aus Wärmemengen- oder Verbrauchsmessungen ermittelt. Mit dem Gaszähler lässt sich das Prinzip selbst nachvollziehen:
- 01
Ablesen
Im Winter jede Woche zur selben Stunde den Gaszähler ablesen und die mittlere Außentemperatur der Woche notieren.
- 02
Umrechnen
Die Kubikmeter mit Brennwert und Zustandszahl von der Gasrechnung in kWh umrechnen.
- 03
Bereinigen
Den Wochenverbrauch aus dem Sommer, also das Warmwasser, von jedem Winterwert abziehen.
- 04
Teilen
Den Rest durch 168 Stunden teilen, das ist die mittlere Leistung dieser Woche.
- 05
Verlängern
Die Wochen über der Außentemperatur auftragen und die Gerade bis zur Norm-Außentemperatur verlängern.
Am Ende der Geraden steht die Gasleistung am kältesten Tag, mit den Kesselverlusten und mit Ihrem Heizverhalten. Eine Norm-Heizlast ist das nicht. Als grobe Gegenprobe zum Angebot des Installateurs taugt sie trotzdem. Für den Förderantrag reicht sie nicht, weil die Richtlinie eine raumweise Ermittlung verlangt.
Erst dämmen oder erst die Wärmepumpe?
Beides geht, entscheidend ist, ob die Dämmung feststeht: Dann darf eine Wärmepumpe mit Heizstab im bivalent-parallelen Betrieb nach Nr. 8.07 der Technischen FAQ zur BEG EM kleiner sein, als die heutige Gebäudeheizlast verlangt, und bis zur Dämmung hilft an den kältesten Tagen der Heizstab. Das kostet Strom, aber keine zweite Anlage. Ist die Dämmung nur eine Absicht, gehört die Auslegung auf den heutigen Zustand, sonst läuft das Gerät jeden Winter lange mit dem Heizstab.
Die Dämmung verschiebt auch die Vorlauftemperatur. Sinkt die Heizlast eines Raums, wird sein Heizkörper im Verhältnis größer und kommt mit kälterem Wasser aus. Im Eckzimmer des Gründerzeithauses senkte ein 10 cm längerer Heizkörper den nötigen Vorlauf von 75 auf 72 °C, und dieselbe Wirkung hätte eine Dämmung, die seine Heizlast um ein knappes Zehntel senkt. Wer vor dem Kauf Fenster tauscht oder die oberste Geschossdecke dämmt, senkt deshalb Kilowatt und Vorlauftemperatur zugleich.
Mit der Dämmung ändert sich auch die Grundlage des Abgleichs. Nach Nr. 8.03 der Technischen FAQ darf eine frühere Rechnung nach Verfahren B weiterverwendet werden, sie ist aber auf Änderungen etwa am Wärmeschutz zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Wann welche Maßnahme an Hülle und Heizung sinnvoll ist, klärt der Sanierungsfahrplan für das ganze Haus.
Was Förderung und Gesetz verlangen
Wer den Heizungstausch mit Zuschuss plant, braucht nach der Richtlinie BEG EM in der Fassung vom 17.08.2026 eine raumweise Heizlastermittlung nach DIN EN 12831, einen hydraulischen Abgleich nach Verfahren B und eine an das Gebäude angepasste Heizkurve, so die Technischen Mindestanforderungen in Nr. 3.1. Vereinfachen darf man nach Nr. 8.05 der Technischen FAQ nur in engen Grenzen:
- Ein Bauteil zählt nur, wenn im Auslegungsfall mehr als 4 K Temperaturdifferenz zum Nachbarbereich besteht.
- Fehlen Kennwerte, dürfen die U-Werte der Außenbauteile im Bestand nach Typologie angesetzt werden.
- Geometrische Vereinfachungen sind ausgeschlossen, etwa die Bauteilflächen aus der Raumfläche abzuleiten.
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), der Nachfolger des GEG, verlangt den hydraulischen Abgleich nach § 60c Abs. 1 in Gebäuden ab sechs Wohnungen oder sonstigen selbständigen Nutzungseinheiten, wenn dort eine Heizungsanlage eingebaut oder aufgestellt wird. Zum Abgleich gehört nach Abs. 2 eine raumweise Heizlastberechnung, und das Gesetz legt das Verfahren fest:
Für die raumweise Heizlastberechnung ist das in der DIN EN 12831, Teil 1, Ausgabe September 2017, in Verbindung mit DIN/TS 12831, Teil 1, Ausgabe April 2020, vorgesehene Verfahren anzuwenden.
Die schriftliche Bestätigung enthält nach § 60c Abs. 4 unter anderem die Heizlast des Gebäudes, die raumweise Heizlastberechnung und die Auslegungstemperatur, und Mieter können sie verlangen. Wie der Abgleich selbst abläuft, steht im Beitrag Hydraulischer Abgleich.
Häufige Fragen
Zählt das Warmwasser zur Heizlast?
Nein, die Heizlast nach DIN EN 12831-1 betrifft nur die Raumwärme. Das Warmwasser kommt bei der Auslegung des Erzeugers als eigener Posten dazu, und wie groß er ist, hängt an Speicher und Zapfverhalten.
Mit welcher Raumtemperatur wird gerechnet?
Mit den Werten der Norm, solange nichts anderes vereinbart ist. Wer im Wohnzimmer 22 statt 20 °C will, legt das vor der Rechnung fest. Bei minus 13,8 °C außen hebt jedes Grad mehr innen die Verluste über Außenbauteile und Lüftung um rund 3 %.
Ist mein alter Kessel zu groß für das Haus?
Das zeigt erst die Rechnung, am Typenschild lässt es sich nicht ablesen. Im Gründerzeithaus aus diesem Beitrag hatte der Kessel 22 kW bei gut 20 kW Gebäudeheizlast und lag damit nur knapp darüber. Wurden seit seinem Einbau Fenster, Dach oder Kellerdecke erneuert, ist die Heizlast gesunken, und die alte Leistung taugt nicht als Vorgabe für die neue Anlage.
Kann ich die Heizlast selbst berechnen?
Für eine Größenordnung ja, mit der Wandformel und dem Luftwert aus diesem Beitrag oder mit dem Gaszähler. Für Förderung und Abgleich braucht es die raumweise Rechnung nach DIN EN 12831-1 und DIN/TS 12831-1, und den Abgleich bestätigt das ausführende Fachunternehmen auf dem Formular der VdZ, so die Technischen FAQ zur BEG EM in Nr. 8.03 und 8.05.
Quellen und Fundstellen
- Gebäudemodernisierungsgesetz, § 60c Abs. 1 (Abgleich ab sechs Wohnungen oder Nutzungseinheiten beim Einbau), Abs. 2 (raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1:2017-09 mit DIN/TS 12831-1:2020-04), Abs. 4 (Bestätigung mit Heizlast des Gebäudes und Auslegungstemperatur, Vorlage an Mieter)
- Richtlinie BEG EM, Fassung vom 17.08.2026, Anlage Technische Mindestanforderungen Nr. 3.1 (raumweise Heizlastermittlung nach DIN EN 12831, Abgleich nach Verfahren B, Heizkurve)
- Technische FAQ BEG EM, Version 7.0 (06/2026), Nr. 8.02 (Wärmeverlustkoeffizient aus Erzeugerleistung und Außentemperatur nach DIN/TS 12831-1, Energiesignatur), 8.03 (Abgleich nach Verfahren B, VdZ-Formular, Bestätigung durch das Fachunternehmen, frühere Rechnung auf Aktualität prüfen und gegebenenfalls anpassen), 8.05 (Gebäudeheizlast, Vereinfachungen, 4 K), 8.07 (Auslegung bei Norm-Außentemperatur, Warmwasser, Heizstab, Bivalenzpunkt)
- DIN EN 12831-1:2017-09, Verfahren zur Berechnung der Norm-Heizlast, Teil 1: Raumheizlast
- DIN/TS 12831-1:2020-04, Nationale Ergänzungen zur DIN EN 12831-1, Abschnitt 7 (überschlägige Ermittlung der Gebäudeheizlast aus Wärmemengen- oder Verbrauchsmessungen, laut Beschreibung von DIN Media)
- Bericht Heizungsberatung, Energiefabrik Dresden, 2025, Mehrfamilienhaus um 1900 im Dresdner Norden, Abschnitt 2 und Anlage Heizlast nach DIN EN 12831-1 mit DIN/TS 12831-1: Norm-Außentemperatur -13,8 °C, 20 °C in Wohnräumen und 24 °C in Bädern, Zuschlag 0,10 W/(m²K) auf Außenwände, Fenster und Dach, 283 m², Gebäudeheizlast 20,27 kW (72 W/m²), 16 Raumheizlasten zusammen 26,0 kW, Wohnraum unter dem Dach 3.812 W auf 76,2 m², Wohnraum im Erdgeschoss 2.859 W auf 25,0 m², Eckzimmer 1.641 W auf 14,6 m² mit Außenwand 14,7 m², U 1,20 W/(m²K), 646 W und -104 W über die Wand zum Bad, Bad im Erdgeschoss 1.362 W auf 7,9 m², Büro 1.405 W auf 5,8 m²; Heizkörper für 22 °C gerechnet, meist rund 65 °C Vorlauf, Eckzimmer 75 °C, mit Heizkörper 22/600/1100 statt 22/600/1000 72 °C; Abschnitt 3.2 und 3.4: Kessel 22 kW, Gasverbrauch 2021 40.000 kWh Heizwert, 44.400 kWh Brennwert, Endenergiebedarf 85.001 kWh, Verbrauchsfaktor 0,52; Zahlen gerundet
- Bericht Wärmepumpeneignung, Energiefabrik Dresden, 2026, Wohnung mit 59 m² in einem Mehrfamilienhaus ab Mitte der Neunziger, Dresden, Norm-Außentemperatur -12,8 °C, Raumheizlasten vereinfacht nach der Optimus-Studie, zusammen rund 3,6 kW (61 W/m²); Zahlen gerundet
Stand: September 2026. Gerechnet: Transmission = Fläche · (U-Wert + 0,10 W/(m²K)) · (20 - (-13,8)) K, also 14,7 · 1,30 · 33,8 = 646 W; Lüftung mit 0,34 Wh/(m³K) aus 1,2 kg/m³ · 1.005 J/(kg K), also 0,34 · 33,8 = 11,5 W je m³/h; je m² in der Tabelle = Raumheizlast / Fläche, 243 / 50 = 4,9; 1 - 72 / 243 = 0,70; 150 m² · 72 und 61 W/m² = 10,8 und 9,2 kW; 44.400 kWh / 20,27 kW = rund 2.200 h, 85.001 kWh / 20,27 kW = rund 4.200 h, Verhältnis 1,9; 26,0 / 20,27 = 1,28; Heizkörper 1.100 / 1.000 mm = 1,1, gleiche Wirkung bei 1 / 1,1 = 0,91 der Heizlast; 1 K / 33,8 K = 3 %.



